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e-mail-Aktion:
"Helft Erzbischof Meisner!"

Mit großem Wohlwollen haben die Schwulen Mädchen registriert,
dass der Kölner Erzbischof, Joachim Kardinal Meisner, das Bekenntnis von
Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) zu seiner Homosexualität
missbilligt hat.
"Wenn Herr Wowereit für diese sexuelle Tätigkeit eine Lanze brechen will, ist
das Missbrauch seines politischen Mandats", hatte Meisner der in München
erscheinenden Illustrierten "Bunte" gesagt. Einen Segen bekäme der
SPD-Politiker von ihm nicht.
Die Schwulen Mädchen meinen:
Der Mann verdient Unterstützung.
Die sollten wir ihm alle zusichern.
Zum Beispiel mit dieser Mail. Kopiert den nachfolgenden Text und schickt ihn
an:
becker-huberti@erzbistum-koeln.de
oder ruft die Seite
www.erzbistum-koeln.de auf und klickt dann auf den Button "e-mail" und
kopiert den Text dort hinein.
Hier nun der Text:
Hochverehrter Herr Erzbischof Meisner,
ich schätze es sehr, dass Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die
Gesetze Gottes näher zu bringen.
Ich kann Ihnen auch nur zustimmen, wenn Sie so schamlosen Homosexuellen wie dem
Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit Ihren Segen verweigern.
Schließlich wird schon im Buch Mose 3, Leviticus 18:22, klargestellt, dass es
sich bei der Homosexualität um ein Gräuel handelt.
Vielleicht können Sie mir auch bezüglich einiger anderer Bibelstellen raten,
wie sie zu befolgen sind,
1.) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies
für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9).
Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich
für sie. Soll ich sie niederstrecken?
2.) Ein Freund hat zur Zeit finanzielle Schwierigkeiten. Ich habe ihm geraten,
seine Tochter in die Sklaverei zu verkaufen, wie es in Exodus
21:7 erlaubt wird.
Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein fairer Preis für das 15-jährige
Mädchen?
3.) Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im
Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24).
Das Problem ist: Wie kann ich das wissen? Ich habe versucht zu fragen, aber die
meisten Frauen reagieren darauf pikiert oder beleidigt.
4.) Lev. 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als
auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe.
Einer meiner Freunde meint, das würde auf Polen oder Belgier zutreffen, aber nicht auf
Franzosen und Schweizer. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Franzosen besitzen?
5.) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt
deutlich fest, dass er getötet werden muss.
Allerdings: Bin ich moralisch verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?
6.) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln
oder Hummer, ein Gräuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Gräuel
als Homosexualität.
Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?
7.) Im nächsten Monat werde ich für meinen besten Freund Trauzeuge sein und
dann mit ihm und seiner zukünftigen Frau am Altar stehen. In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern
darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind.
Ich muss zugeben, dass ich eine Lesebrille trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein
oder gibt es hier ein wenig Spielraum?
8.) Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare
schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev.
19:27 verboten wird.
Wie sollen sie sterben?
9.) Ich weiß aus Lev. 11:6-8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweines
mich unrein macht.
Darf ich trotzdem weiterhin Radsport betreiben, obwohl ich dabei oft
Schweinsleder-Handschuhe trage? Rindsleder ist leider so teuer.
10.) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19, weil er zwei
verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt.
Darüber hinaus trägt
seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind
(Baumwolle/Polyester).
Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es
wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf
zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24:10-16)?
Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen familiären Zeremonie verbrennen,
wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen?
(Lev. 20:14)
Ich weiß, dass Sie sich mit diesen Dingen ausführlich
beschäftigt haben, daher bin ich auch zuversichtlich, dass Sie mir behilflich
sein können.
Und vielen Dank nochmals dafür, dass Sie mich daran erinnern, dass Gottes Wort
ewig und unabänderlich ist.
Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan.
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