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Chronik Die Vollzugsmeldung : Jetzt geht´s los ! Janz Berlin hält den Atem an: Am Abend des 27. Dezember 2001 traf sich eine dunkle Schar
acht tapferer schwuler Mädchen. Schon Wochen vorher versuchten Agenten der Homosexuellen-Verbände, Zeitpunkt und Ort des konspirativen Treffens auszuspionieren. Doch die Reihen der Schwulen Mädchen waren natürlich fest geschlossen. Nicht der geringste Hinweis kam an die Öffentlichkeit.
Auch die Meldung einer einschlägigen Boulevardzeitung, der Regierende Bürgermeister persönlich sowie Prominenz aus der Bundespolitik plane, sich der Geheimgesellschaft anzuschließen, konnte bis heute nicht bestätigt werden. Der Verdacht besteht weiterhin, aber niemand außerhalb des innersten Machtzirkels der Schwulen Mädchen weiß etwas genaues... ***
Augenzeugenbericht Nach bierseliger Begrüßung erkoren die anwesenden Schwulen Mädchen alsbald einen Versammlungsleiter und einen Schriftführer. Ordnung muss sein. Gerade bei Schwulen Mädchen. Der reiche Erfahrungsschatz alter Vereinsrecken gereichte zu
einer zügigen Einigung auf die Nach alkoholschwerer Diskussion wurde auch das
Die Wahl des Kassenwartes stand zunächst ganz im Focus der sexuellen Phantasien eines Kandidaten, die dieser an einem "Vorstandsmitglied seiner Wahl" zu verwirklichen wünschte. Hier drohte die Gründungsversammlung der Schwulen Mädchen dann erst- und zum Glück auch letztmalig zu scheitern. Nachdem der Besagte schließlich doch zu einer bedingungslosen Kandidatur bewegt werden konnte, kapitulierte der Rest der Versammlungsteilnehmer und wählte ihn einstimmig bei einer Enthaltung zum Kassenwart. Zu weiteren Bundesvorständen wurden sechs weitere Schwule Mädchen in offener Abstimmung einstimmig gewählt. Die Mitgliedsbeiträge wurden auf Vorschlag eines einzelnen
Mitglieds wie folgt festgelegt: Wer noch mehr zahlen will, wird daran selbstverständlich nicht gehindert. Nach dann ganz offensichtlich alkoholbedingten Ausfällen einiger
Mitglieder fand sich die Versammlung schließlich doch noch in der Lage, eine
Programmkommission, bestehend aus drei Schwulen Mädchen, zu wählen. Diese wird
am Während die Versammlung danach bereits in größter Disziplinlosigkeit
auseinander lief, um die Toilette zu besuchen, Pizza zu bestellen oder neues
Bier vom Balkon zu holen und sowieso ständig laut durcheinander redete, gelang es den verbliebenen
und halbwegs beherrschten Schwulen Mädchen, einen
Maskottchenbeauftragten des Verbandes zu bestimmen. Ihm wurde aufgetragen, das
Über die weiteren furchtbaren Entgleisungen des Abends sei an dieser Stelle der Mantel der Geschichte gedeckt. *** Anmerkung des schwulen Webmastermädchens:
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© (2002 bis 3002) Schwule Mädchen e.V. |
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