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Dröges Zeug über unseren
Vereinszweck, Fördermitglieder, die Zusammensetzung des Verbandstages oder das
Geschäftsjahr und die Rechnungslegung gibt es hier:
Die Schwule-Mädchen-Satzung Die Devotionaliensammlung der
Schwulen Mädchen...
ansehen... Na, willste auch ein Schwules Mädchen sein?
dann hier klicken... |
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Das Schwule Manifest (vorläufig)
Präambel
Schwule Mädchen - Sondereinheit
Schwule Mädchen - Kampfeinsatz
Schwule Mädchen - An jeder Ecke
Schwule Mädchen - In deiner Stadt
Schwule Mädchen
Wir sind schwule Mädchen
§ 1 Homo-Ehe fertig - was nun?
Mit der Verwirklichung der Homo-Ehe sind Schwule und Lesben in ihrem Kampf um
rechtliche Gleichstellung und gesellschaftliche Integration einen wichtigen
Schritt weitergekommen. Dieser Kampf hat aber auch heftige Widerstände
provoziert - und die alte Frage nach der Dialektik von Emanzipation und
Integration neu aufgeworfen. Die Schwulen Mädchen stellen sich dieser Frage -
trinkfest, machtgeil und promisk!
§ 2 Die spitzen Küsse der Pastorentöchter
Klar: In bestimmten "Kreisen" war es schon immer hip, schwul zu sein. Mit der
zunehmenden Integration von Schwulen und Lesben hat sich dieses "Feeling" bis
ins letzte bayerische Dorf verbreitet. Schwule sind schön, schrill, gutbetucht
und einflussreich, so die vorherrschende Meinung. Erst stellten uns dicke
Schwulenmuttis und grüne Pastorentöchter ihren "besten Freund" vor: den "total
sensiblen" Schwulen. Inzwischen entdeckte auch die Werbebranche den schwulen
Mann: als Werbeträger und zahlungskräftigen Kunden. Die Vermarktungmaschinerie
läuft.
Und ist das nicht auch gut so? Natürlich! Schwule und lesbische Organisationen
können endlich auf Sponsoring hoffen. Und der einzelne Schwule hat es nur noch
selten mit direkter Ablehnung, sondern viel eher mit positiv gelabelten
Klischees zu tun. Das macht vieles einfacher...
Doch auch wenn Schwule und Lesben von dieser Entwicklung zurecht profitieren:
sie garantiert ihnen weder dauerhafte Freiheit noch Sicherheit. Der
Kapitalismus frisst seine neuen Kinder: Holger und Max tucken "tatü tata" mit
Schürze und Wok durch die Designerwohnung. Die Hetero-Gesellschaft holt sich
einen runter auf ihre Cage-aux-Folles-Klischees. Dass sie uns in dieser Rolle
gerade liebt, ist unser Glück...
§ 3 Bumerang: Konservative Verschwörungstheorien
Natürlich gibt es auch die, die uns nicht lieben. Konservative Politiker und
Kirchenobere gehen immer unverhohlener in die Offensive. Sahen sie im Schwulen
seit den 60er Jahren nur eine kranke und bedauernswerte Kreatur, so wenden sie
die "positiven" Klischees nun mir nichts dir nichts ins Negative.
Die neuen Schwulen sind für sie eine privilegierte Minderheit, die ihren großen
gesellschaftlichen Einfluss dazu nutzt, ihre Macht und ihren Reichtum durch
eine "aggressive" Interessenpolitik weiter zu mehren.
Bedroht davon ist natürlich die "Keimzelle der Gesellschaft": die Familie. Ging
die Bedrohung einst vom einzelnen Päderasten aus, der "unsere Kinder"
verführte, so bedroht in der modernen Variante dieses Wahngebildes die
Gesamtheit der Schwulen das finanzielle Auskommen der Familie. Die positiven
Klischees treffen Schwule und Lesben wie ein Bumerang.
§ 4 Fickt die Pfaffen in den Arsch
Natürlich: Stereotype Vorstellungen über Schwule, Lesben, Buschmänner und
Bundeskanzler wird es immer geben. Und immer wird es jene geben, die sie auf
den Müllhaufen der Geschichte werfen.
Die Schwulen Mädchen übernehmen diese historische Aufgabe für die nächsten 1000
Jahre. Wir werden das herrschende Labeling schwuler Männer und lesbischer
Frauen gründlich dekonstruieren. Schluss mit den verlogenen Liebesbekundungen:
Nehmt die Schwulenmuttis richtig ran! Schluss mit der Hetze: Fickt die Pfaffen
in den Arsch!
§ 5 Kein Fußbreit dem PC-Terror
Das perfideste Folterinstrument der Hetero-Knechte ist jedoch die Political
Correctness (PC).
Nach der Frauen- und Lesbenbewegung klammert sich nun auch die Schwulenbewegung
dankbar an diesen trojanischen Strohhalm. In der Hoffnung, Hass und Gewalt
einzudämmen, werden Antidiskriminierungsgesetze propagiert. Doch Schwulenhass
lässt sich nicht einfach verbieten. Im Gegenteil! Auch hier droht der
Bumerangeffekt.
Wo die offene Auseinandersetzung unterdrückt wird, rumort es im Verborgenen:
der ideale Nährboden für homophobe Verschwörungstheorien.
Eine besonders pikante Ausprägung der Political Correctness ist die PC-Sprache.
Was einst als linguistische Revolte einer neuen sozialen Bewegung begann,
verklebt inzwischen die Gehirne einer ganzen Akademikergeneration. Pawlowsche
Reaktionsmuster und geistige Erstarrung sind die ersten Symptome. Sprach- und
Denkverbote die Folge.
Phallussymbol der Sprach-Terroristen ist das große i. Die Schwulen Mädchen
haben diesem Buchstaben deswegen stellvertretend für die Political Correctness
den Kampf angesagt. Killt die großen i's wo ihr sie trefft! Kein Fußbreit dem
PC-Terror!
§ 6 Schwule Mädchen: trinkfest, machtgeil und promisk
Oberster Maßstab der Schwulen Mädchen ist der Spaßfaktor. Wir sagen:
Schluss mit dem Lindenstraßen-Mief in der Schwulenpolitik.
Schluss mit dem Herunterbeten von Antidiskriminierungsfloskeln.
Reißt den Verbandsfunktionären die Burka der Political Correctness vom Kopf.
Die Schwulen Mädchen stellen die Machtfrage!
Unser Ziel: die Weltherrschaft des Weltschwulentums: Arschficken wird Pflicht.
Die Lesben bekommen die Venus. Der Rest wird später geregelt.
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Der schwule Download für Schwule Mädchen:
Das Manifest als PDF-Datei (10kB) - hier
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